So funktioniert die ABE-Nomenklatur – in drei Schritten zur Molekülstruktur
A Zentralatom
B gebundene Atome (Bindungspartner)
E freie Elektronenpaare am Zentralatom
Beispiel: AB2E2 bedeutet: 1 Zentralatom, 2 gebundene Atome, 2 freie Elektronenpaare – wie bei Wasser.
1
Elektronendomänen zählen
Alle Bindungen (B) und freien Elektronenpaare (E) am Zentralatom zählen. Eine Mehrfachbindung zählt dabei als eine Domäne.
2
Pseudostruktur bestimmen
Alle Elektronendomänen ordnen sich mit größtmöglichem Abstand an: 2 → linear, 3 → trigonal-planar, 4 → tetraedrisch, 5 → trigonal-bipyramidal, 6 → oktaedrisch.
3
Molekülstruktur ablesen
Benannt wird nur die Anordnung der Atome. Die freien Elektronenpaare bestimmen die Struktur mit, bleiben im Namen aber unsichtbar.
Abstoßungsstärke: E–E > E–B > B–B
→ freie Elektronenpaare drücken Bindungswinkel zusammen.
Beispiele wählen
tetraedrisch
Molekülstruktur
Steckbrief
H2O
Wasser
- Elektronendomänen
- davon bindend (B)
- davon frei (E)
- Pseudostruktur
- Molekülstruktur
- Bindungswinkel